Banská Štiavnica

Banská Štiavnica

Die älteste Bergstadt der Slowakei

Der zweite Stopp unsere Slowakei Rundreise war Banská Štiavnica, die älteste Bergstadt der Slowakei. Ein wunderschöner kleiner Ort, der seit 1993 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Dort gibt es zahlreiche Wanderwege, kleine Stauseen und eine niedliche Altstadt zum flanieren.


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Es grünt so grün

Am Flughafen in Bratislava holten wir unseren Mietwagen ab. Der wirklich sehr freundliche Mitarbeiter des Mietwagenverleihs ging mit uns kurz die Formalitäten durch, erklärte uns welches Auto wir bekommen und welche Farbe es hat:

„Es ist grün… Ihr werdet es sehen“.

Er hatte dabei ein fettes Grinsen im Gesicht. Als wir auf dem Parkplatz unser Auto fanden, wussten wir auch warum. Der klitzekleine Skoda Citigo war quietsch-grün. Knallig und hell leuchtend. Diese Farbe hätten wir auch von Berlin aus sehen können. Wir tauften das kleine Scheißerchen „Turtle-Car“. Ab ging es für uns auf die Piste. Roadtrip!


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Ich glaub ich steh im Wald

Das Sightseeing in der Stadt vorerst übersprungen, starteten wir unsere erste richtige Wanderung in der Slowakei. Wir konnten es schließlich nach Kristinas und Karols Erzählungen nicht mehr erwarten. Außerdem hatten wir erst einmal genug Stadt gesehen, sodass wir nun endlich etwas Natur brauchten. Der von Karol in einer Wanderapp gespeicherte Weg, führte uns zunächst zu einem kleinen Rückhaltebecken mitten in einem Berghang. Ein wunderschönes Plätzchen.

slowakei see in banska stiavnica

Weiter ging es durch Wälder, über Hügel und Täler. Allerdings verließen wir uns vielleicht etwas zu sehr auf die App. Eine Abzweigung die auf der Karte eingezeichnet war, existierte an dieser Stelle nicht oder nicht mehr. Für uns hieß es dann aber trotzdem „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“. Kurz darauf standen wir buchstäblich im Wald. Gefallene Bäume, verwucherte Sträucher, jede Menge Brennnesseln und das beklemmende Gefühl eventuell nie wieder herauszufinden, machten uns das Vorankommen ziemlich schwer.

Tipp: Lade dir immer eine Offline Karte herunter und benutze Wanderkarten-Apps.

Wir nutzen die Wanderkarten-App “Mappy-Cz”. Diese wurde uns von unseren Gastgebern aus Bratislava empfohlen.

Hier soll es übrigens auch Bären geben. Der Weg war hier quasi nicht mehr existent. Wir mussten teilweise fast kriechen, so dicht war hier alles zugewachsen. Um umzukehren, waren wir aber inzwischen einfach schon zu weit ins Dickicht vorgedrungen. Irgendwann lichtete sich der Pfad jedoch und wir standen tatsächlich wieder in der Zivilisation.

Jedoch wurden wir hier etwas unschön empfangen. Freilaufende Wachhunde! Der offizielle Wanderweg führte an einem Grundstück ohne Zaun entlang. Zwei riesige Hunde rannten auf uns zu, liefen wenige Meter vor uns hektisch auf und ab und knurrten und bellten uns bedrohlich an. Immer wenn wir ihnen den Rücken zudrehten, kamen sie ein Stückchen näher. Aber Ende gut, alles gut. Vorsichtig rückwärts den relativ steilen Weg hinabtastend, entfernten wir uns Stück für Stück. Die Hunde ließen allmählich von uns ab. Alter Verwalter! Das war definitiv ein Ich-kack-mir-gleich-in-die-Hose-Moment!

Der Rest unserer Wanderung war dann aber herrlich ruhig mit spektakulärer Aussicht. Genau so haben wir uns das vorgestellt. Kurz vor unserem Ziel, zurück in Banská Štiavnica, waren wir uns noch in dem kleinen See abkühlen, an dem wir am Morgen bereits vorbeikamen und erreichten schließlich völlig fertig unsere Unterkunft.

Wallfahrt und Botanischer Garten in Banská Štiavnica

Nachdem wir am Vortag über 8 Stunden wandern waren, gingen wir es am Tag darauf wieder etwas ruhiger an. Aber, um im Training zu bleiben, bestiegen wir den 749 m hohen Kalvarienberg. Er gilt als Wallfahrtsort, da rund um den Aufstieg und auf dem Gipfel insgesamt 3 Kirchen und 22 Kapellen errichtet wurden. In allen Gebäuden befinden sich Darstellungen der Passion Christi. Aber das war zumindest für uns nicht der Hauptgrund den Berg zu erklimmen. Man hat von dort oben nämlich einen atemberaubenden Blick über Banská Štiavnica. Wir ließen unseren kleinen Schmetterling Jeremy-Pascal steigen, der uns wunderschöne Drohnenaufnahmen lieferte, die in unserem Vlog bewundert werden können.

Auf dem Berg gab es mal wieder ein perfektes Beispiel dafür, dass die Welt klein ist. Ein taiwanesischer Austauschstudent sprach uns an, da er von unserer Drohne fasziniert war. Mitten in der Slowakei knüpften wir also bereits Kontakte nach Fernost. Na dann würden wir mal sagen, wir sehen uns in Taiwan!

Nach unserem Abstieg bummelten wir noch durch die Stadt. Wobei bummeln auch hier Erklimmen von steilen Straßen, Wegen und Treppen bedeutet. Wir haben uns einfach treiben lassen und sind dabei zufällig im botanischen Garten gelandet. Dort standen tatsächlich unter anderem Riesenmammutbäume. Damit hätten wir zumindest hier nicht wirklich gerechnet.

Banská Štiavnica ist wirklich ein sehr schönes Fleckchen Erde. Und auch wenn wir heute nur piano unterwegs waren, sind irgendwie trotzdem 9 km Fußmarsch zusammen gekommen. So viel wie in diesen beiden Tagen, sind wir zu Hause in einer Woche nicht gelaufen.


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